Gewalt | Sucht
Keine Woche vergeht, ohne dass in den Medien über Gefahren im Umgang mit elektronischen Medien berichtet wird. Einmal ist es die Handysucht, dann wieder exzessives Chatten, Cybermobbing oder gewaltverherrlichende Computerspiele. Aber wie gefährlich ist der Umgang mit elektronischen Medien wirklich? Computerspiele, übermässiger Handygebrauch oder stundenlanges Chatten müssen oft als willkommene Sündenböcke herhalten, wenn bei Jugendlichen etwas schief läuft. Einfache schwarz-weisse Erklärungsmuster und simple Rezepte helfen jedoch bei der Lösung von komplexen Erziehungs- und Entwicklungssituationen nicht weiter. Dennoch: Mediennutzung kann unter bestimmten Voraussetzungen auch problematische Folgen haben. Diese müssen ernst genommen werden.
Ist es sinnvoll und machbar, Kindern und Jugendlichen den Gebrauch von Medien ganz zu verbieten? Medien – Handys, Internet, Computergames, Chat, Netlog, MSN, iPod etc. – gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Bieten wir ihnen die Gelegenheit, damit den sinnvollen Umgang zu lernen, mit klaren Grenzen, Schwerpunkten auf den positiven Seiten und realistischem Blick auf die Gefahren, aber ohne einseitige Angstmacherei und undifferenzierte Schuldzuweisungen.

Links
Literatur
Kürzlich durchgeführt
Referat «Orientierungshilfen für Eltern» an «LOGIN»-Tagung der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich
Infos: thomas.merz@phzh.ch
Bild: www.schaugenau.ch

Bild: www.schaugenau.ch

Friederike Tilemann hat anlässlich der «LOGIN»-Tagung der Sucht- präventionsstelle der Stadt Zürich zum Thema «Identitäten im Internet: Zwischen Spiel und Ernst» referiert.
Infos: friederike.tilemann@phzh.ch
Letzte Änderung: 28.11.2008