| 08.30 |
Eintreffen |
|
| 09.30 |
Begrüssung und Eröffnung der Tagung Prof. Dr. Sabina Larcher, Prorektorin Weiterbildung und Forschung, Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) |
Kunsthaus |
| 09.40 |
Wissen Sie, was sie tun? Multimediale Präsentation der Faktenlage - was Kinder und Jugendliche so alles treiben mit ihren Hochleistungscomputern Peter Suter und Team, PHZH
Peter Suter ist Dozent an der PHZH und dort als Trainer, Coach, Prozess- und
Projektbegleiter tätig. Er konzipiert und leitet Weiterbildungen für Dozierende,
Eltern, Lehrkräfte und Kader in den Bereichen Medienbildung und E-Learning.
|
Kunsthaus |
| 10.00 |
Schule und neue Medien? - Zwei Welten für neugierige Menschen!
Prof. Dr. Daniel Süss, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Universität Zürich
Kinder und Jugendliche leben und lernen in verschiedensten Welten. Sie
investieren viel Herzblut in die Medienwelt, aber sie sind auch in "Real Life"
neugierig und wissensdurstig unterwegs. Computer und Internet haben den
Heranwachsenden Handlungsräume erschlossen, in denen sie sich oft kompetenter
und sicherer fühlen als in der Schule oder an anderen pädagogisch
kontrollierten Orten. Selbstsozialisation, Erziehung und Bildung stehen im
Medienkontext in einem spannungsreichen Verhältnis zueinander. Es soll
dargestellt werden, wie Lehrpersonen, Eltern und Jugendarbeiter mit den
Medienerfahrungen und –interessen der Heranwachsenden umgehen können,
um Lernprozesse und einen konstruktiven Medienumgang zu fördern.
Prof. Dr. Daniel Süss ist Professor für Medienpsychologie an der ZHAW -
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Departement Angewandte
Psychologie und Privatdozent für Publizistikwissenschaft und Medienpädagogik
an der Universität Zürich. Zuvor war er Mitarbeiter beim
Schweizer Fernsehen, Bereich Bildungs- und Ratgeberprogramme und Dozent
in der Lehreraus- und Fortbildung in mehreren Kantonen. Er forscht zum
Schwerpunkt psychosoziale Entwicklung von Heranwachsenden und Medien.
|
Kunsthaus |
| 10.55 |
Organisatorische Hinweise Matthias Fuchs, PHZH, Tagungsleitung |
|
| 11.00 |
Pause |
|
| 11.30 |
Parallelveranstaltungen und Workshops |
|
|
Kolloquium zum Referat «Schule und neue Medien? - Zwei Welten für neugierige Menschen!»
Prof. Dr. Daniel Süss, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Universität Zürich |
Kolloquium |
|
Prävention - nicht nur wichtig, sondern auch viel lustvoller! Prof. Dr. Thomas Merz, PHZH
Wer immer nur von Krankheit spricht, fördert weder Gesundheit, noch Zufriedenheit.
Auch bei Medien könnten wir uns problemlos dauernd mit Risiken
und Gefahren auseinandersetzen oder Fehlentwicklungen korrigieren.
Schlagzeilen von Internetsucht bis Happy slapping, Schuldenfalle bis zu Cyber-
Mobbing liefern genügend Material.
Diese Phänomene sind ernst zu nehmen. Wer aber nur von den Gefahren
spricht, beruhigt zwar vielleicht sein Gewissen, nützt aber den Kindern und
Jugendlichen noch gar nichts. Der Workshop zeigt konkrete Ideen auf, wie
wir Kinder und Jugendliche in verschienen Fächern so auf die Mediengesellschaft
vorbereiten können, dass sie selbst fähig werden Medien sinnvoll,
kritisch, kompetent und eigenständig zu nutzen. Das bewirkt nicht nur bei
Schülerinnen und Schülern mehr, sondern ist auch für Lehrpersonen befriedigender.
Prof. Dr. Thomas Merz-Abt, Leiter Fachbereich Medienbildung an der PHZH,
befasst sich schwerpunktmässig mit den umfassenden Herausforderungen,
die die Mediengesellschaft an Schule und Bildung stellt.
|
Session 1 |
|
Spuren im Internet: Welche Spuren wir hinterlassen, wie kriegt man sie wieder weg? Wie schützt man sich im Web 2.0?
Dr. Vincent Tscherter, Fachstelle Informatik, Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich
Das Netz weiss alles über uns. Google kennt all unsere Suchanfragen.
Facebook kennt jeden Film, den wir gesehen und jedes Land, das wir
bereist haben. Auch jeder einzelne unserer Blog-Kommentare wird noch über
Jahrzehnte bei archive.org zu finden sein. Der Workshop zeigt beispielhaft
Lösungen zur Tarnung und Täuschung des eigenen Datenverkehrs und es
werden Browsererweiterungen vorgestellt, welche den gierigen Datensammlern
die Suppe versalzen. Den Abschluss bildet einen Einblick in die dunkle
Seite der JavaScript-Welt; ohne welche das Web 2.0 still stehen würde.
Vincent Tscherter hat an der ETH Zürich Informatik studiert und promoviert.
Er ist im SVIA Vorstand tätig, arbeitet für die Informatik Fachstelle des Kantons
Zürich und als Informatiklehrer.
|
Session 2 |
|
Computerspiele - ein Selbstversuch Ronnie Fink und Peter Suter, PHZH
Spiele gehören zum Alltag von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern,
schon seit Tausenden von Jahren. Vor rund 40 Jahren kamen mit dem Einsatz
von Computern beim Spielen neue Möglichkeiten dazu. Heute sind
Computerspiele ein Bestandteil unserer Kultur und haben einen festen Platz
in der Mediengesellschaft. Fast genau so alt wie die Spiele sind die Bedenken
von Pädagogen und Pädagoginnen gegenüber neuen Medien - Bücher
töten die Phantasie, Kino, TV, Comics führen zum Zerfall unserer Kultur.
Wer selbst liest, Filme im Kino geniesst oder sich Sendungen im Fernsehen
ansieht, hat sich selbst ein Bild über diese Medien machen können und kann
sie in einem grösseren, differenzierten Zusammenhang einordnen. Ein grosser
Teil der heutigen älteren Erwachsenen steht elektronischen Spielen vielleicht
deshalb kritischer gegenüber als die jüngere Generation, weil sie damit
selbst kaum eigene Erfahrungen sammeln konnte.
In diesem Workshop haben sie die Gelegenheit, im Selbstversuch herausfinden,
welches Genre Ihr Interesse weckt, Sie abstösst oder wider Erwarten
packt.
Wir bieten Ihnen
- einen Überblick über verschiedene Spieltypen an Computern und deren
Verbreitung.
- Computerspiele zum selber Spielen mit Unterstützung von jugendlichen
Fachpersonen, unter anderem X-Box-Spiele, Wii-Bewegungsspiele,
Jump and Run Spiele, Autorennen, Simulationen, World of Warcraft und
Ego-Shooter.
- Erfahrungsaustausch mit jugendlichen Spielerinnen und Spielern.
Ronnie Fink, lic phil I, arbeitet im Fachbereich Medienbildung an der PHZH
als Lehrgangsleiter und Dozent im ZLG «Pädagogischer ICT-Support», als
Dozent in der Ausbildung und als Erwachsenenbildner.
Peter Suter ist Dozent an der PHZH und dort als Trainer, Coach, Prozess- und
Projektbegleiter tätig. Er konzipiert und leitet Weiterbildungen für Dozierende,
Eltern, Lehrkräfte und Kader in den Bereichen Medienbildung und E-Learning
|
Workshop A |
|
Medienbildung auf der Grund- und Unterstufe Sonja Bäriswyl und Prof. Friederike Tilemann, PHZH
In der Strategie der EDK im Bereich von ICT vom 1.3.2007 wird in den
übergeordneten Zielen verlangt, dass ICT in allen Schulstufen in den
Unterricht integriert und dass die Nutzung in eine «umfassende Medienpädagogik»
einzubetten ist. Für die Schulstufen Kindergarten/Grundstufe
und Unterstufe bedeutet es, Grundfertigkeiten beim Umgang mit Medien zu
vermitteln. Zu diesen Grundfertigkeiten gehören keineswegs nur technische
Nutzungskompetenzen. Für die Kinder dieser Alterstufe steht besonders das
Verstehen von Medieninhalten, die Bearbeitung von Medienerlebnissen die
eigene Produktion von Medieninhalten, die Orientierung im Medienangebot,
und die Kompetenz, in Grundzügen zwischen Medienrealität als gestaltete
Realität bzw. Fiktion zu unterscheiden zu können, im Vordergrund.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Parallelveranstaltung erhalten
anhand eindrücklicher Praxisbeispiele Einblick in die spannende Medienarbeit
mit Kindern im Alter von 4 bis 9 Jahren.
|
Session 3 |
|
«meine.schueler@irgendwo.com» - Kinder und Jugendliche in virtuellen Welten Silvie Spiess, PHZH
MySpace, Netlog, YouTube & Co. sind virtuelle soziale Gemeinschaften, die
ihren Mitgliedern eine unkomplizierte und kostenlose Plattform zur Selbstdarstellung
bieten. Immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen dieses Angebot
und stellen ihr eigenes Profil ins Internet. Dabei veröffentlichen sie persönliche
und teilweise heikle Fotos und Informationen über sich und ihr Umfeld,
ohne sich der möglichen Gefahren bewusst zu sein. Wir gehen der Faszination
dieser Social Communities auf den Grund, beschäftigen uns mit ihren
Chancen und Risiken und der Rolle der Schule.
Silvie Spiess arbeitet als Medienpädagogin im Fachbereich Medienbildung
an der PHZH. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin mit langjähriger Unterrichtserfahrung
und führt regelmässig Medienprojekte in Schulen durch.
|
Workshop B |
|
Medienkompass - das neue Lehrmittel für die Mittel- und die Sekundarstufe 1 Prof. Dr. Daniel Ammann, PHZH
Computer, Handy, Chat, Podcast und You-Tube – Kinder und Jugendliche
wachsen in einer Welt auf, die von elektronischen Medien bestimmt wird und
der sich auch die Schule nicht entziehen darf. Doch wie hat eine zeitgemässe
Medienbildung auszusehen? Welche Grundlagen benötigen Schülerinnen
und Schüler in der heutigen Mediengesellschaft? Wie lassen sich ihre Medienerfahrungen
sinnvoll aufgreifen und im Unterricht nutzbar machen? Zu
diesen Fragen will das neue Lehrmittel «Medienkompass» eine praktische
Orientierungshilfe geben.
Prof. Dr. Daniel Ammann hat an der Universität Zürich in Anglistik und Pädagogik
abgeschlossen und ist Dozent für Medienbildung sowie Mitarbeiter des
Schreibzentrums an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er ist Mitautor
des Lehrmittels «Medienkompass» sowie weiterer Handreichungen für den
integrativen Medienunterricht («Trickfilm entdecken», «Harry war hier», «Film
erleben»).
|
Session 4 |
|
Mit Handy & Moblog das eigene Lernen beobachten: Ein Praxisbeispiel Rolf Deubelbeiss, PHZH
Einerseits begleiten Mobiltelefone unsere Kinder und Jugendlichen ständig –
andererseits beschränkt sich die pädagogische Auseinandersetzung mit dem
Mobiltelefon an vielen Schulen vorerst noch auf ein blosses Verbot.
Im Workshop wird anhand eines an der Sportschule Thurgau (Sek I) durchgeführten
Projekts aufgezeigt, wie Handys und Moblogs als Instrumente der
Selbstbeobachtung und Selbstreflexion im Unterricht eingesetzt werden können.
Im Anschluss stehen Potentiale und Stolpersteine eines solchen Einsatzes
zur Diskussion.
Rolf Deubelbeiss, M. A. Edu Media / Oberstufenlehrer, ist seit Sommer 2008
an der PHZH als Dozent für Medienlernen tätig. Davor arbeitete er als Schulleiter
der Sportschule Thurgau und als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Bereich Bildungsinformatik an der PHSG.
|
Session 5 |
|
Iconomix: Onlinematerial im Wirtschaftsunterricht Teresa Zulli, ictgymnet
Die schweizerische Nationalbank hat im Rahmen ihres 100 jährigen Jubiläums
mit Iconomix ein spannendes Bildungsangebot für die Sekundarstufe II
geschaffen.
Aus dem breiten Angebot werden wir exemplarisch ein bis zwei Beispiele
gemeinsam erproben. Erfahren Sie wie man spielerisch in die Theorie der
komperativen Vorteile oder die komplexen Zusammenhänge der Geldpolitik
einführen kann.
Teresa Zulli studierte an der Universität St. Gallen Wirtschaftspädagogik.
Nach dem Studium sammelte sie zunächst bei Ernst & Young AG und Crealogix
Erfahrungen in der Privatwirtschaft.
Seit 2002 unterrichtet sie an der Kantonsschule Büelrain die Fächer Wirtschaft
& Recht und Informatikanwendungen. Daneben engagiert sie sich für
die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien im Fachunterricht
und hat seit Januar 2008 bei der WBZ die Leitung von ictgymnet
übernommen.
|
Session 6 |
| 12.30 |
Mittagessen |
|
| 13.45 |
Parallelveranstaltungen und Workshops |
|
|
«Ich im Internet» Jugendliche Identitätsdarstellung zwischen Spiel und Ernst - eine pädagogische Betrachtung
Prof. Friederike Tilemann, PHZH
Jugendliche nutzen die Möglichkeiten des Internets: Zur Selbstdarstellung,
zur Erprobung, zum kreativen Wettstreit. Hier sind sie offenherzig und kommunikativ,
mutig, sozial - manchmal unbedarft, aber auch verletzend und
nicht immer in der Lage, mit den problematischen Seiten des Internets angemessen
umzugehen.
Diese Ambivalenzen beleuchtet das Referat. Anhand konkreter Beispiele
sollen Wege skizziert werden, wie Identitätsdarstellung und –entwicklung
anhand der Chancen und Gefahren dieser Mediennutzung als Aufgabe der
Pädagogik verstanden und genutzt werden kann.
Prof. Friederike Tilemann ist Dozentin für Medienbildung an der PHZH, Erziehungswissenschaftlerin,
Mitglied im Bundesvorstand der "Gesellschaft für
Medienpädagogik und Kommunikationskultur" (GMK), Mitbegründerin des
«Blickwechsel - Verein für Medien- und Kulturpädagogik», Beirätin bei
«merz/medien+erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik», Mitautorin des
Lehrmittels «Medienkompass»,« Mitbegründerin und Partnerin bei "SoVal -
Netzwerk für Beratung, Lernen und Entwicklung", Spielleiterin im "Szenischen
Spiel und Theater als Lernform"
|
Session 7 |
|
Fluch oder Segen? Wie Eltern zum Internetkonsum ihrer Kinder stehen Eveline Hipeli,
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Neue Medien und ihre vor- und nachteiligen Wirkungen auf Kinder und Jugendliche
sind in aller Munde. Ihre Beliebtheit bei Jung und Alt hat in den
letzten Jahren stark zugenommen. Das Internet steht bei Jugendlichen bereits
an der Spitze der favorisierten Medien und hat sogar das ehemalige
Leitmedium Fernsehen auf die Plätze verwiesen. Kaum ein Haushalt, in dem
sich kein Computer mit Internetanschluss findet und kaum ein Elternteil, der
sich nicht schon gefragt hat, wie sich der Aufenthalt in der virtuellen Internetwelt
wohl auf sein Kind auswirkt. Dieser Workshop behandelt die Internetnutzung
von Kindern und Jugendlichen und widmet sich dem Begriff der Internetkompetenz.
Es wird aufgezeigt, welche subjektiven Internettheorien,
sprich Einstellungen Eltern äussern, wenn ihre Kinder das Internet nutzen.
Dabei kommt auch die Schule als Ort der Internetnutzung zur Sprache und
Chancen und Risiken werden gemeinsam erörtert.
lic. phil. Eveline Hipeli, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an
der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und dem
Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM).
|
Session 8 |
|
E-Tools zur Vernetzung im Schulteam und zur Kommunikation nach aussen Jürg Fraefel, PHZH
Web 2.0-Anwendungen eignen sich zur Vernetzung von Schulteams und zur
Kommunikation mit dem schulischen Umfeld. Sie erhalten in diesem Workshop
einen Überblick über im Internet angebotene E-Tools und wie diese zur
Arbeitsorganisation und als Wissensinstrumente im Team eingesetzt werden
können. Der Workshop zeigt auf, welche Funktionen diese Dienste zur Organisationskommunikation
übernehmen können und was Sie zur erfolgreichen
Einführung beachten müssen. Sie können einige dieser E-Tools erproben.
Jürg Fraefel ist Dozent im Fachbereich Medienbildung an der Pädagogischen
Hochschule Zürich und Organisationsberater BSO. Zu seinen
Schwerpunktthemen gehören Wissensmanagement, pädagogische ICT-Konzeption und
schulisches Medienprofil.
|
Workshop C |
|
Schlaumäuse - Kinder entdecken die Sprache Sonja Bäriswyl, PHZH
Der Vorschulbereich ist im Umbruch und verändert sich. Ansprüche und
schulische Lernziele werden in den Kindergarten hinein getragen. Frühkindliche
Förderung bereits in Krippe und Hort sowie der Beginn mit Integrationsbemühungen
schon im Vorschulalter werden in der Schweiz diskutiert und
projektiert. All dies soll mit den geeigneten didaktischen Methoden unterstützt
werden.
Nachdem die «Schlaumäuse-Initiative» sich in Deutschland und Österreich
zu einem grossen Erfolg entwickelt hat, beginnt nun auch in der Schweiz die
Bildungsinitiative «Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache!» Damit engagiert
sich Microsoft Schweiz im Rahmen seiner Bildungsinitiative Partners in
Learning für die sprachliche Kompetenz von Kindern im Vorschulalter.
Das pädagogische Konzept der «Schlaumäuse-Software» unterstützt das
freie, selbstbestimmte, entfaltende Lernen. Auf spielerische Weise machen
Kinder auch Erfahrungen, den Computer sinnvoll zu nutzen.
Im Workshop erhalten Sie Einblick in die Schlaumäuse Software. Sie erhalten
Informationen zu Ziel, Teilnahme und Partner der Schlaumäuse-Initiative.
Sonja Bäriswyl arbeitet als Dozentin im Fachbereich Medienbildung an der
PHZH. Sie ist ausgebildete Primarlehrerin mit langjähriger Unterrichtserfahrung.
|
Workshop D |
|
CompiSternli - Kinder unterrichten am Computer Rahel Tschopp, Davos
Das Projekt CompiSternli dreht den Spiess um und macht Kinder zu Lehrenden:
CompiSternli-Kinder bringen älteren Personen die Computergrundlagen
bei. Die Kinder selber werden von Jugendlichen und Erwachsenen auf ihre
Arbeit vorbereitet. Jede beteiligte Person übernimmt möglichst viel Verantwortung
für das Projekt. Im Workshop stellen CompiSternli-Kinder und ein
jugendlicher Gruppenleiter die Arbeit aus ihrer Perspektive vor.
Rahel Tschopp ist als Schulische Heilpädagogin in Davos Platz tätig. Vorher
arbeitete sie während mehreren Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin an
der PHZH und am Pestalozzianum im Bereich Medienbildung. Im Bündnerland
gibt sie mit der CompiSchule didaktische- und methodische Computerkurse
für Lehrpersonen.
|
Session 9 |
|
Chat - Geplauder im Internet: Einblick in den Medienkompass 1 Flurin Senn, PHZH
Viele Kinder haben heute bereits Chaterfahrung. Sie nutzen das Instant Messaging,
um mit ihren Freundinnen und Freunden zu kommunizieren und loggen
sich in öffentliche Chaträume ein. Die Kinder müssen den (medien)kompetenten Umgang
mit virtuellen Räumen aber erst erlernen. Oftmals
gehen sie mit persönlichen Informationen leichtfertig um und sind sich möglicher
Gefahren meist nicht bewusst. Viele Erwachsene stehen dieser Kommunikationsform
skeptisch gegenüber. Für sie sind Chatbeiträge von aussen
betrachtet weitgehend oberflächlich und banal. Handelt es sich beim Chatten
wirklich nur um belangloses Geplauder oder steckt mehr dahinter? Die Einheit
«Chat – Geplauder im Internet» aus dem Medienkompass 1 befasst sich
mit dieser Frage. Die Kinder werden auf Chancen und Risiken virtueller
Räume sensibilisiert und lernen wichtige Verhaltensregeln für die Onlinekommunikation
kennen.
Flurin Senn arbeitet als Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen
Hochschule Zürich und ist Co- Autor des Lehrmittels Medienkompass. Er hat
an der Universität Zürich in Pädagogik, Publizistikwissenschaft und Filmwissenschaft
abgeschlossen und blickt auf eine mehrjährige Berufserfahrung auf
der Primar- und Sekundarstufe zurück.
|
Workshop E |
|
Spass, Unfug und Verbrechen: Einblick in den Medienkompass 2 Urs Ingold, PHZH
Jugendliche fotografieren und filmen einander mit Handykameras und stellen
die Aufnahmen ins Internet. Was oft nur zum Spass geschieht, kann rasch in
Missbrauch umkippen. Die Opfer werden durch die mediale Darstellung
blossgestellt, gedemütigt und belästigt. Die Einheit «Spass, Unfug und
Verbrechen» aus dem Lehrmittel Medienkompass 2 für die Sekundarstufe
zeigt, wie Jugendliche für die Persönlichkeitsrechte und die Privatsphäre in
einem medial geprägten Alltag sensibilisiert werden können. Die Jugendlichen
sollen erkennen, dass nicht alles, was nicht ausdrücklich verboten ist,
ethisch auch verantwortbar ist. Jugendgefährdende und illegale Inhalte im
Internet, auf Mobiltelefonen und in anderen Medien sind ein weiterer Aspekt
dieser Einheit.
Urs Ingold arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen
Hochschule Zürich in der Weiterbildung von Lehrpersonen und im Bereich ELearning.
Er ist Projektleiter und Co-Autor des Lehrmittels Medienkompass.
Als ausgebildeter Sekundarlehrer hat er verschiedene Lernsoftware und ICTLehrmittel
für die Volksschule mitentwickelt.
|
Workshop F |
|
Was ist eigentlich Informatik? Dr. Beate Kuhnt, Institut für Informatik, Universität Zürich
Die Anwendungen der Informationstechnologie in der Schule haben die Informatik
als Fach in den Hintergrund gedrängt. Oft liegt bei vielen Schüler/
innen und Lehrpersonen ein diffuses Verständnis vor: Wenn ich eine Versuchsreihe
mit einem Tabellekalkulationsprogramm auswerte oder eine Recherche
im Internet vornehme – ist das Informatik?
Der Beitrag will unterscheiden zwischen den Anwendungen des Computers
im Unterricht und den grundlegenden Konzepten der Informatik, ohne die der
Einsatz nicht denkbar wäre. Dabei wollen wir diskutieren, welche Grundkonzepte
der Informatik für das Verständnis von Anwenderprogrammen förderlich
sind, wie diese in den Unterricht einfliessen können und welchen Stellenwert
das neue Ergänzungsfach Informatik im Gymnasium haben sollte.
In der Session wechseln sich fachliche Inputs mit erfahrungsbasierten Interaktionen
ab.
Beate Kuhnt ist als Informatikerin am Institut für Informatik der Universität
Zürich in der Forschung und Weiterbildung tätig. Seit 2007 fungiert sie als
Projektleiterin für das FIT-Projekt der Hasler Stiftung «Ergänzungsfach Informatik
an Gymnasien"»
|
Session 10 |
|
Medien und ICT an Mittelschulen: Beobachtungen und Feststellungen
Jacqueline Peter, Schweizerische Zentralstelle für die Weiterbildung der Mittelschullehrpersonen
Die Mittelschulen sind durch das Maturitätsanerkennungsreglement (MAR95)
verpflichtet, "Informatik als Instrument in den einzelnen Fachunterricht zu
integrieren" (Rahmenlehrplan, S.25). Die WBZ CPS nahm dieses Thema in
der diesjährigen Preisausschreibung auf und wollte von den Schulen wissen,
wie diese die Herausforderung der ICT-Integration in den Sach-
/Fachunterricht angegangen sind.
Die eingereichten Dossiers ergeben zwar keine repräsentative Bestandesaufnahme,
sie lassen aber Rückschlüsse über Gelingensbedingungen und
Stolpersteine zu, welche in dieser Session Ausgangspunkt zu Thesen rund
um das "wie weiter" sein werden.
Jacqueline Peter, Vizedirektorin der WBZ CPS, ist ausgebildete Romanistin
mit Zusatzausbildung in Informatik. Zuvor unterrichtete sie an der KS Küsnacht,
war an der PHZH tätig und leitete das Netzwerk ictgymnet.
|
Session 11 |
| 14.45 |
Pause |
|