Abstracts 2009
08.30 Eintreffen
Registrierung, Kaffee und Gipfeli
Foyer
09.15 Begrüssung und Eröffnung der Tagung
Prof. Karl Mäder, Leiter Departement Beratung und Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH), karl.maeder@phzh.ch
Kunsthaus
09.30 Gesellschaftlicher Wandel: Megatrends und Medien
Georges T. Roos, Zukunftsforscher, roos@kultinno.ch Weitere Informationen unter: www.kultinno.ch
Kunsthaus
10.20 Schule mit Zukunft – Fokus Medienbildung
Es diskutieren unter der Leitung von Matthias Zehnder, Publizist und Chefredaktor Coop-Zeitung:
  • Jacqueline Fehr, Nationalrätin mit Schwerpunkten Sozial- und Bildungspolitik sowie Autorin des Buchs «Schule mit Zukunft», Winterthur, mail@jfehr.ch
  • Beat W. Zemp, Zentralpräsident LCH, Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, beat.w.zemp@lch.ch
  • Prof. Dr. Thomas Merz, Fachbereichsleiter Medienbildung, PHZH, thomas.merz@phzh.ch
Kunsthaus
10.55 Organisatorische Hinweise
Matthias Fuchs, PHZH, Tagungsorganisation, matthias.fuchs@phzh.ch
11.00 Pause
11.30 Parallelveranstaltungen und Workshops
  • Kolloquium: Diskussion mit den Referierenden
  • Session: 40 Minuten Referat mit Präsentation und 20 Minuten Diskussion
  • Workshop: Kurze Präsentation mit Praxisteil
Schulhaus Wolfbach
Kolloquium zum Referat und zum Tagungsthema
  • Georges T. Roos, Zukunftsforscher
  • Jacqueline Fehr, Nationalrätin mit Schwerpunkten Sozial- und Bildungspolitik, Winterthur
  • Beat W. Zemp, Zentralpräsident LCH, Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer
  • Prof. Dr. Thomas Merz, Fachbereichsleiter Medienbildung, PHZH
Kolloquium
alle Stufen
Ich geh' zum Film! Mein Spielzeug auch! – Praktische Trickfilmarbeit mit Kindern ab 5 Jahren
  • Sabine Eder, Medienpädagogin Blickwechsel e.V.
  • Christiane Orywal, Medienpädagogin Blickwechsel e.V.
Trickfilme sind bei Kindern mehr als beliebt, sie sind der absolute Renner im Fernsehangebot. Noch mehr Spass als Trickfilme anzuschauen macht es, Trickfilme selbst zu drehen. Und das ist – obwohl die Ergebnisse es oft nahe legen – keine Hexerei. Neben der Vermittlung von medienbildnerischen, -technischen und -kritischen Aspekten kann der Trickfilm auch als Medium für fast jedes lehrplanrelevante Thema genutzt werden. Weihnachtliche Bräuche können genau so gut verfilmt werden wie das Leben der Ameisen, der Abschied der Schulkinder aus dem Kindergarten wie der Prozess des Schleifebindens. Für eine der einfachsten Arten der Trickfilmproduktion brauchen wir neben einer guten Portion Teamgeist und Geduld einen digitalen Fotoapparat, ein Stativ, einen Computer mit einem Bildbearbeitungsprogramm, ein paar Spielfiguren und eine Tapetenrolle zum Bemalen. In Kleingruppen werden die Teilnehmer/innen kurze eigene Filme produzieren. Dabei werden sie sehen, dass sie neben dem Spass an der kreativen und praktischen Arbeit eine Idee vom Filmemachen bekommen, die weit entfernt ist von dem, was Casting-Shows uns glauben machen wollen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
  • Sabine Eder ist Erziehungswissenschaftlerin und 1. Vorsitzende wie auch Gründungsmitglied des Blickwechsel e.V. Sie ist u.a. Sprecherin der GMK Fachgruppe Medienbildung im Elementarbereich und ehrenamtliche Prüferin bei der FSK – Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Christiane Orywal und Susanne Roboom hat sie im vergangenen Jahr „PIXEL, ZOOM UND MIKROFON – Ein Medienpraktisches Handbuch für Erzieher/innen" geschrieben.
  • Christiane Orywal ist Erziehungswissenschaftlerin. Angestellt, jedoch in Elternzeit, ist sie als Medienpädagogin im Kino Lichtwerk in Bielefeld tätig. Freiberuflich arbeitet sie unter anderem für den Blickwechsel e.V., wo sie seit einigen Jahren auch im Vorstand tätig ist. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Sabine Eder und Susanne Roboom hat sie im vergangenen Jahr «PIXEL, ZOOM UND MIKROFON – Ein Medienpraktisches Handbuch für Erzieher/innen» geschrieben.
Workshop A
KG/US
Digital Storytelling – «Ich erzähle dir eine (multimediale) Geschichte»
Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe erzählen ihre eigenen digitalen Geschichten («Digital Storytelling»). Mit Kamera, Audio- und Mal-Programmen gestalten sie selbstständig kreative Medienprojekte rund um das Thema «Ich erzähle dir eine Geschichte». Die Kunst des Geschichtenerzählens ist in allen Kulturen und Epochen bekannt und beliebt. Erzählte Geschichten berühren und verführen uns zu Kopf- und Phantasiereisen in unbekannte Welten, Zeiten und Räume.
Zu sehen, hören und entdecken gibt es wahre und erfundene Geschichten über die Erforschung der eigenen Person, über die Erfindung der Post, über wilde Tiere und vieles mehr. Einige der Kinder sind mit dabei und erzählen Ihnen gleich selber, wie sie gearbeitet und was sie dabei alles erlebt haben.
Sie erfahren zudem, wie Sie den Medieneinsatz in Ihrer eigenen Klasse am besten planen und worauf Sie dabei achten sollten.
  • Silvie Spiess arbeitet als Medienpädagogin im Fachbereich Medienbildung an der PHZH. Sie ist ausgebildete Primar- und Fachlehrerin Sek1 mit langjähriger Unterrichtserfahrung, Co-Autorin des Lehrmittels «Medienkompass», Moderatorin bei der Fachstelle «Bildung und ICT» und Absolventin des Kaderlehrgangs AdA ICT. Neben ihrer Tätigkeit für die PHZH arbeitet sie in einer Zürcher Schulgemeinde als Primarlehrerin auf der Unterstufe und leitet dort zusätzlich das MedienAtelier für Schülerinnen und Schüler sowie die pädagogische Medienberatung für Lehrpersonen.
  • Jürg Bannwart arbeitet als Primarlehrer und Schulleiter an der Primarschule Zentral in Volketswil. Er verfügt über eine langjährige Schulerfahrung an der Mittelstufe und setzt seit vielen Jahren Computer und Medien aktiv in seinem Unterricht ein. Sein Spezialgebiet ist die Foto- und Filmbearbeitung.
Session 1
US/MS
schweizr.ch - Expeditionen ins Land des location based mobile learning
  • Prof. Dr. Dominik Petko, Institutsleiter, Institut für Medien und Schule, PHZ Schwyz, dominik.petko@phz.ch
  • Thomas Moser, Wiss. Assistent, Institut für Medien und Schule, PHZ Schwyz, thomas.moser@phz.ch
Das IMS entwickelt mit dem Projekt «schweizr suissr svizzr» eine Plattform, mit der Fotos und die damit verbundenen Geschichten über das Internet gesammelt werden können. Die Summe der vielen einzelnen Erlebnisse aus der Vergangenheit und Gegenwart ergibt ein neues, überraschendes und vielfältiges Bild der Schweiz. Mithilfe der Zeitleiste lassen sich damit historische Entwicklungen beobachten. Deshalb eignet sich die Plattform auch für den Einsatz an Schulen, insbesondere in den Fächern Heimatkunde und Geschichte. Die Handhabung ist so einfach, dass bereits Kinder im Primarschulalter mit der Plattform arbeiten und eigene Geschichten veröffentlichen können. Zusätzlich zur Plattform wird eine iPhone-Applikation erstellt, mit der Geschichten unterwegs erstellt und via GPS lokalisiert werden können. Dahinter stehen theoretische Konzepte des "location based mobile learning", die am Beispiel dieses Entwicklungsprojektes erläutert werden.
  • Prof. Dr. Dominik Petko, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung der PHZ Schwyz und Institutsleiter, Dozent für Medienpädagogik und empirische Methoden. Lehrbeauftragter am Pädagogischen Institut der Universität Zürich. Schwerpunkte: Medienpädagogik, Mediendidaktik, E-Learning, qualitative und quantitative Forschungs- und Evaluationsmethoden.
  • cand. lic. phil. Thomas Moser, wissenschaftlicher Assistent am IMS, Multimediaproducer SAE, Student der Pädagogik, Publizistik und Informatik an der Universität Zürich.
Workshop B
MS/ Sek. 1/ Sek. 2
schule2.0@weissnichtwohin.net
Einblicke in das medienbildnerische Beratungs- und Weiterbildungsangebot des Departements Beratung und Schulentwicklung der PHZH

Kinder, Jugendliche und elektronische Medien – eine lustvolle und explosive Mischung. Die Medien, Fachleute und bedeutende Politiker/innen sind sich einig: Es muss etwas getan werden! Schlagworte wie Medienkompetenz und Medienerziehung sind die vielversprechenden Zauberworte. Aber was bedeutet das konkret? Gibt es nicht doch einfache Rezepte? Bewähren sich bestimmte Vorgehensweisen und gibt es bereits konkrete Erfahrungen?
Die Session zeigt an Hand von konkreten Beispielen den systemischen Ansatz der Pädagogischen Hochschule Zürich. Sie erfahren dabei
  • wie Schulgemeinden mit den Herausforderungen von Web 2.0 umgehen,
  • wie Lehrpersonen, Schüler/innen und Eltern gemeinsam, einzeln und ergänzend an den Themen Medienbildung und Medienerziehung arbeiten,
  • wie aktive, lustvolle Medienarbeit auch den Blick für die problematischen Seiten der elektronischen Medien schärft,
  • welche konkreten Weiterbildungs- und Beratungsangebote wir anbieten und
  • welche Resultate dieser systemische Ansatz bringt und welche Erfahrungen wir damit machen.
  • Peter Suter ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er konzipiert und leitet Weiterbildung für Dozierende, Lehrpersonen, Schüler/innen und Eltern. Sein Interesse gilt dabei der Frage, wie Medien lust- und sinnvoll für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse eingesetzt werden können.
  • Matthias Fuchs verfügt über 14 Jahre Lehrerfahrung auf der Mittelstufe und 3 Jahre an einer Berufsschule (Allgemeinbildung und Informatik). Er studierte an der Universität Zürich Pädagogik, Publizistikwissenschaft und Soziologie. Seit Gründung der PHZH war er während fünf Jahren für die Medienbildung im Ausbildungsgang Sekundarstufe 1 zuständig. Heute leitet er den Bereich Unterrichtsentwicklung im Departement Beratung und Schulentwicklung.
Session 2
MS/ Sek. 1/ Sek. 2
KITS für Kids – Unterstützung des Schulpersonals im Alltag und ein neuer Ansatz für die individuelle Weiterbildung
Über 120 Schulen, 5000 Computer, 25'000 Schülerinnen und Schüler – Eine logistische, technische, finanzielle und nicht zuletzt pädagogische Herausforderung!
Die Stadt Zürich rüstete mit dem Projekt KITS für Kids sämtliche Schulen mit Computern aus. Alle Klassenzimmer haben Zugang ins Internet. Jede Schülerin und jeder Schüler besitzt ein persönliches Login. Seit einem Jahr werden die Geräte in einem vier Jahre dauernden Prozess ersetzt. Dabei soll insbesondere ein pädagogischer Prozess initiiert werden. Die Session zeigt, welche grundsätzlichen Überlegungen angestellt werden müssen, damit ein derart grosses Unterfangen gelingen kann und gibt Einblick in die Unterstützung der Lehrpersonen im Alltag.
Speziell wird der vom Schulamt entwickelte "Lernassistent" vorgestellt. Mit diesem webbasierten Tool kann sich das Schulpersonal bedürfnisorientiert und individuell zu IT-Fertigkeiten und zum Einsatz der Computer im Unterricht weiterbilden.
  • Bernhard Rüfenacht arbeitet nach seiner Tätigkeit als Lehrer der Sekundarstufen B und C auf der KITS-Fachstelle des Schulamts. Er koordiniert die Wiederausrüstung der Stadtzürcher Schulen mit neuen Geräten und die pädagogische Unterstützung der Lehrpersonen im Alltag.
  • Markus Helbling arbeitet nach seiner Tätigkeit als Lehrer der Sekundarstufe A für das Schulamt. Er leitet den Fachbereich «Web, eLearning und Wissensmanagement».
Session 3
US/MS/ Sek. 1
Krieg in den Medien. Ein multimediales Lernangebot für Schule und Jugendarbeit (DVD-Rom)
  • Olaf Selg, Publizist, Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien (AKJM), o.selg@akjm.de
Welche Rolle spielen die Medien im Krieg? Wie funktioniert die Manipulation von Informationen, von Bildern in den Medien? Was heißt es, wenn man von Krieg als "Medienereignis" spricht? Diesen und weiteren wichtigen Fragen geht die DVD-ROM nach. Denn Krieg ist ein permanentes, in den Medien präsentes Thema. Insbesondere die Bewegtbildmedien thematisieren kriegerische Auseinandersetzungen vermeintlich realistisch und haben dabei eine große Verantwortung hinsichtlich der Frage, welche Inhalte bzw. Bilder sie in welcher Form präsentieren. Die DVD-ROM verknüpft die zwei Themenkomplexe "Medien" (mit Fernsehformaten, Film, Foto, Ton, Internet und Computerspiel) und "Krieg und Frieden" durch Herangehensweisen der Medienpädagogik, der Friedenspädagogik und der politischen Bildung.
  • Olaf Selg hat Literatur- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte studiert. Er ist freier Publizist und arbeitet unter anderem in der «Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien» (www.akjm.de) mit den Schwerpunkten Jugendmedienschutz im Fernsehen und im Internet sowie Fortbildungen und Unterrichtseinheiten zu neuen Medien.
Session 4
Sek. 1/ Sek. 2
Alltäglicher Einsatz von ICT im Unterricht auf der Sek. 2–Stufe: Ideen und Erfahrungen
Der Autor und seine Schülerinnen und Schüler setzen ICT fast täglich im Unterricht ein. Wichtig sind dabei die fachlichen Inhalte und das effiziente Lernen; die Technik ist - im besten Fall - sekundär. Es werden eine Reihe von Beispielen aus dem Geographieunterricht vorgestellt, doch lassen sich alle auf Inhalte und Unterrichtssituationen anderer Fächer übertragen. Es geht also nicht um fachspezifische oder teure Software, sondern um die (manchmal allerdings etwas ungewöhnliche) Verwendung von Standardprogrammen zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation sowie auf dem Web angebotene Gratisdienste (Stichwort Web 2.0). Was die Schülerinnen und Schüler machen ist dabei wichtiger, als das, was die Lehrperson tut. Stichworte zum Inhalt:
  • Unterrichtsmaterialien stehen den Lernenden stets vor und nach den Lektionen virtuell zur Verfügung.
  • Fächerübergreifend Texte strukturieren und überarbeiten.
  • Schülerinnen und Schüler unterstützen sich während eines Werkstattunterrichts gegenseitig beim Lernen auf einem Google-Dokument.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten von der LP gesprochenes statt schriftliches Feedback als mp3-Datei.
  • «PowerPoint-Learning» und «Excel-Learning»
  • Lernende und Lehrperson verwirklichen ein gemeinsames semesterlanges Projekt papierlos auf einem Wikispace.
  • Natürlich kommen auch Chancen und Risiken dieser Formen des ICT-Einsatzes zur Sprache.
Der Vortragende stellt die Beispiele aus seinem Geographieunterricht vor. Nach jedem Beispiel diskutieren die Teilnehmenden möglichen Transfer auf ihr Fach oder ihre Unterrichtsituation.
  • Dr. Jürg Alean, Mittelschullehrer und Präsident, «SwissEduc». Er promovierte an der ETHZ 1982 (Glaziologie). Seither unterrichtet er Geographie auf der Mittelschulstufe und macht sich weiterhin Gedanken über guten Unterricht.
Session 5
Sek. 2
E-Learning in der Berufsbildung: Evaluation, Qualitätsmanagement und Innovationsbereitschaft
Welche Erfahrungen und Sichtweisen haben Lehrpersonen, die im Unterricht regelmässig Lernplattformen einsetzen? Welche reellen Chancen, welchen Mehrwert sehen Lehrende in innovativen Lehr-/Lernarrangements? Wie beurteilen Lehrpersonen die Voraussetzungen und Bedingungen? Wie bedeutend ist die oft geforderte curriculare Integration? Welche didaktischen Überlegungen begünstigen eine erfolgreiche Choreographie im Unterricht?
Die Präsentation fokussiert - im Rahmen einer empirischen Studie - in erster Linie Perspektiven von Lehrpersonen einer Berufsfachschule. Sichtweisen von Lernenden und der Schulleitung werden zwar ebenso ausgeleuchtet, haben indessen im Gesamtkontext der präsentierten Untersuchungsergebnisse eine untergeordnete Bedeutung.
  • Roland Haders
    • Lic. phil. hum & höheres Lehramt allgemein bildender Unterricht Berufsschulen
    • Ausbildung am Staatlichen Lehrerseminar in Biel/Bienne, Unterrichtstätigkeit als Klassenlehrer in der Oberstufe
    • Ausbildung zum Diplomtrainer Spitzensport an der Eidgenössischen Hochschule Magglingen, Verbands-/Vereinstätigkeiten bei swiss athletics und LC Zürich/Weltklasse Zürich
    • Dozent Turn-/Sportlehrerausbildung ETH Zürich (Fachdidaktik)
    • Studium an den Universitäten Bern und Zürich (Pädagogische Psychologie, Pädagogik und Schulpädagogik, Medien-/Kommunikationswissenschaften, Deutsche Literaturwissenschaft)
    • Unterrichtstätigkeiten an der Berufsbildungsschule Winterthur
Session 6
Sek. 2
Auf dem Weg zur Einführung einer pädagogischen ICT-Beratung für Lehrpersonen
Im Rahmen einer Neustrukturierung der ICT-Organisation wurde an der Schule Cham die Supportstruktur angepasst und der technische Support und die pädagogische ICT-Beratung wurden getrennt. Diese Reorganisaion hat die Pädagogische Hochschule Zürich begleitet. Neu sind in jedem Schulhaus pädagogische ICT-Berater/innen für die Unterstützung ihrer Kolleginnen und Kollegen zuständig. Die Session gibt Einblick in die praktische Einführung der pädagogischen ICT-Beratung im Schulalltag und in die dahinter stehenden Überlegungen, ICT und Medien als ein Thema der Schulentwicklung langfristig aufzubauen.
  • Jürg Fraefel ist Dozent im Fachbereich Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und Organisationsberater BSO. Zu seinen Schwerpunktthemen gehören Wissensmanagement, pädagogische ICT-Konzeption und schulisches Medienprofil.
  • Patrick Kolb ist Primarlehrer auf der Mittelstufe und Leiter der pädagogischen ICT-Beratung der Schulen Cham; KAMEZ. Er verantwortet den Aufbau der ICT-Animation und Umgestaltung zur jetzigen Pädagogischen ICT-Beratung der Schulen Cham. Als Kursleiter gibt er seine grosse Erfahrung beim Einsatz von ICT im Unterricht weiter.
Session 7
alle Stufen
12.30 Mittagessen Kunsthaus
13.45 Parallelveranstaltungen und Workshops
  • Session: 40 Minuten Referat mit Präsentation und 20 Minuten Diskussion
  • Workshop: Kurze Präsentation mit Praxisteil
Schulhaus Wolfbach
«Mit Kamera, Schminke und den Bremer Stadtmusikanten...» – Medienbildung im Kindergarten
Filmtricks faszinieren Kinder bereits im Kindergartenalter. Wie verschwindet plötzlich eine Person von der Bildfläche, ist es Zauberei oder ein einfacher Filmtrick? Für Kinder ist dies nicht immer leicht zu durchschauen. Wie unterschiedlich wirkt dieselbe Videoaufnahme, wenn einmal gruselige und einmal fröhliche Musik dazu läuft? Durch eigenes spielerisches Erproben von filmdramaturgischen Mitteln und Kameratricks lernen Kinder bereits ab dem Kindergartenalter die Manipulierbarkeit von Bildern und Täuschungsmöglichkeiten von Medien ansatzweise zu durchschauen.
In dieser Session wird anhand eines lebendigen und spielerischen Projektes zu den «Bremer Stadtmusikanten» gezeigt, wie solche medienbildnerischen Lernprozesse bereits im Kindergarten angeregt werden können, so wie dies auch im neuen Lehrplan erwartet wird. Patricia Meier stellt ihr ausgezeichnetes, medienbildnerisches Projekt anhand der von Kindern produzierten Videoaufnahmen vor.
  • Prof. Friederike Tilemann ist Dozentin für Medienbildung an der PHZH, Erziehungswissenschaftlerin, Mitglied im Bundesvorstand der «Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur» (GMK), Mitbegründerin des «Blickwechsel - Verein für Medien- und Kulturpädagogik», Beirätin bei «merz/medien+erziehung. Zeitschrift für Medienpädagogik», Mitautorin des Lehrmittels «Medienkompass»,« Mitbegründerin und Partnerin bei «SoVal - Netzwerk für Beratung, Lernen und Entwicklung», Spielleiterin im «Szenischen Spiel und Theater als Lernform».
  • Patricia Meier arbeitet als Kindergärtnerin in Wetzikon. Während ihrer Ausbildungszeit an der PHZH belegte sie die Akzentuierung "Information und Kommunikation" (Medienbildung) und den Studienschwerpunkt "Bildung von vier- bis achtjährigen Kindern." Nach der Ausbildung arbeitete sie bis zur Festanstellung in Wetzikon als Vikarin an verschiedenen Schulen.
Session 8
KG/US
Vom Handy-Porno zum Trickfilm – Prävention einmal anders!
Wie reagieren, wenn wir auf Handys von Kindern und Jugendlichen Bilder und Videos mit gewaltverherrlichenden sowie pornografischen Inhalten begegnen? Als pädagogische Ergänzung zu Sanktionen lautet die Antwort: Aktive Medienarbeit!
Aktive Medienarbeit ist ein Konzept handlungsorientierter Medienpädagogik, bei dem nicht nur der aktive Umgang mit Medien zentral ist. Kinder und Jugendliche nutzen ihre eigenen mulifunktionalen Geräte (Handys etc.), um Aspekte sozialer Realität zu begreifen. Die Veröffentlichung eines eigenen Produkts spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die Produzierenden machen in diesem Zusammenhang die Erfahrung, gesellschaftliche Prozesse der Massenkommunikation mit zu gestalten.
Die beiden Referenten vermitteln einen eindrücklichen Einblick in ihre aktive Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen.
  • Matthias Fuchs verfügt über 14 Jahre Lehrerfahrung auf der Mittelstufe und 3 Jahre an einer Berufsschule (Allgemeinbildung und Informatik). Er studierte an der Universität Zürich Pädagogik, Publizistikwissenschaft und Soziologie. Seit Gründung der PHZH war er während fünf Jahren für die Medienbildung im Ausbildungsgang Sekundarstufe 1 zuständig. Heute leitet er den Bereich Unterrichtsentwicklung im Departement Beratung und Schulentwicklung.
  • Christian Fuchs bildete sich an der Hochschule der Künste zum Werklehrer aus und absolvierte nachträglich an der interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik ein Zusatzstudium. Er arbeitet seit bald 20 Jahren als Werklehrer an der Wohnschule Freieinstein.
Session 9
US/MS/ Sek. 1
Handy & YouTube – «Meine Klasse geht auf Sendung»
Als Abschlussprojekt der 6. Klasse befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit der medialen Selbstdarstellung. Sie reflektieren, wer sie selber sind, was sie auszeichnet, was sie von anderen unterscheidet, was ihnen wichtig ist, wie sie sich selbst gerne darstellen und von anderen wahrgenommen werden möchten.
Sie setzen sich dazu selber multimedial in Szene und halten die Bilder mit der Handykamera in Fotos und Videos fest. Anschliessend wird das Material gesichtet, bearbeitet, geschnitten und mit passender Musik unterlegt. Im Zentrum steht dabei immer die individuelle Präsentation der eigenen Person.
Die entstandenen Filmsequenzen sind zwischen 30 und 60 Sekunden lang und dokumentieren den Alltag dieser Jugendlichen auf dem Weg zur eigenen Identität. Unter Einhaltung von Datenschutz und Urheberrecht stellen die Schülerinnen und Schüler die im Projekt entstandenen Imageclips zum Abschluss auf YouTube.
  • Silvie Spiess arbeitet als Medienpädagogin im Fachbereich Medienbildung an der PHZH. Sie ist ausgebildete Primar- und Fachlehrerin Sek1 mit langjähriger Unterrichtserfahrung, Co-Autorin des Lehrmittels «Medienkompass», Moderatorin bei der Fachstelle «Bildung und ICT» und Absolventin des Kaderlehrgangs AdA ICT. Neben ihrer Tätigkeit für die PHZH arbeitet sie in einer Zürcher Schulgemeinde als Primarlehrerin auf der Unterstufe und leitet dort zusätzlich das MedienAtelier für Schülerinnen und Schüler sowie die pädagogische Medienberatung für Lehrpersonen.
  • Jürg Bannwart arbeitet als Primarlehrer und Schulleiter an der Primarschule Zentral in Volketswil. Er verfügt über eine langjährige Schulerfahrung an der Mittelstufe und setzt seit vielen Jahren Computer und Medien aktiv in seinem Unterricht ein. Sein Spezialgebiet ist die Foto- und Filmbearbeitung.
Session 10
MS/ Sek. 1
Orientierungshilfe im Mediendschungel – Erfahrungen aus der Praxis mit dem neuen Lehrmittel Medienkompass
  • Urs Ingold, Lehrmittelautor und Projektleiter «Medienkompass», PHZH, urs.ingold@phzh.ch
  • Lehrpersonen MS / Sek. 1
Der Name ist Programm: Das neue Lehrmittel Medienkompass ist eine praktische Orientierungshilfe im Dschungel der Medien. Es vermittelt ein Kernprogramm von Konzepten, Methoden und Verhaltensweisen für die Nutzung von Medien und Informations- und Kommunikationstechnologien. Der Medienkompass richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe und der Sekundarstufe und bietet in zwei Bänden für sechs Schuljahre insgesamt 36 aufeinander abgestimmte, aber in sich geschlossene Einheiten.
Gut ein Jahr ist das neue Lehrmittel nun im Einsatz an Schulen. Wir zeigen Ihnen, welche Erfahrungen Lehrpersonen mit dem Medienkompass in der Praxis gemacht haben und geben Tipps, wie Sie das Lehrmittel in Ihrem Unterricht optimal einsetzen können, um Medienbildung attraktiv und lebensnah zu vermitteln.
  • Urs Ingold arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Zürich im Fachbereich Medienbildung. Als ausgebildeter Sekundarlehrer hat er verschiedene Lernmedien für die Volksschule mitentwickelt. Er ist Projektleiter und Co-Autor des Lehrmittels Medienkompass.
Session 11
MS/ Sek. 1
«Scratch» - eine digitale Werkzeugkiste für «Digital Storytelling» im Unterricht
  • Caspar Noetzli, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, PHZH, caspar.noetzli@phzh.ch
  • Sandra Noetzli, Primarlehrerin auf der Mittelstufe
Das Weitergeben von Wissen und Erfahrung mit Hilfe von Geschichten hat im Schulbereich seit jeher eine grosse Bedeutung. «Digital Storytelling» verbindet diese alte Tradition des Geschichtenerzählens mit dem Einsatz von digitalen Medien.
Mit der Software «Scratch»* lassen sich aus Text, Bild und Ton solche digitalen Geschichten gestalten. Das Programm ist sehr einfach zu bedienen und bietet als «virtueller Baukasten» vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz auf allen Schulstufen. Von der einfachen linearen Story bis zur interaktiven Abenteuergeschichte lässt sich alles mit «Scratch» gestalten. Der Workshop bietet eine Einführung in die Arbeit mit «Scratch» und gibt einen Einblick in ein konkretes Projekt aus dem Schulalltag. Anschliessend besteht für die Teilnehmer/-innen die Möglichkeit, selber erste praktische Schritte mit Scratch und Digital Storytelling zu machen.

*Scratch steht unter scratch.mit.edu kostenlos für Windows, Mac zum Download zur Verfügung.
  • Caspar Noetzli studierte «Educational Media» an der Universität Duisburg. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich eLearning an der Pädagogischen Hochschule Zürich und arbeitet am Aufbau einer multimedialen Wissensbasis für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen.
  • Sandra Noetzli ist Primarlehrerin und arbeitet auf der Mittelstufe an der Primarschule Eidmatt, Wädenswil.
Workshop C
MS/ Sek. 1/ Sek. 2
Mit Medien Lernprozesse entdecken – Lehrpersonen und Schüler erkunden mediengestützt ihr Lernen
Schulen sollen integrativer werden, der Unterricht differenzierter und individualisierter. Damit verändert sich die Rolle der Lehrpersonen und die Erwartungen an die Schüler/innen: Für die Lehrenden steht die Öffnung des Unterrichts an, für die Lernenden die Aufgabe, ihre Lernprozesse stärker selber an die Hand zu nehmen.
In der Session gehen wir darauf ein, wie Unterricht und Weiterbildung mit Hilfe von audiovisuellen Medien individuelle und gemeinsame Lernerfahrungen bei Lehrpersonen wie bei Schüler/innen möglich machen. An Hand von konkreten Bildern und Beispielen zeigen wir, zusammen mit einer Oberstufenlehrerin, wie wir in ihrem Team Unterrichts- und Schulentwicklung lanciert haben.
Eine wesentliche Gelingensbedingung dafür ist ein anderer, mediengestützter Unterricht.
  • Ivo Grossrieder ist seit über 10 Jahren Unterrichts- und Schulentwickler an den Pädagogischen Hochschulen Zentralschweiz und Zürich. Er ist Studienleiter des Weiterbildungsmasters Integrative Förderung und berät Schulleitende, Schulteams und Lehrpersonen in Veränderungsprozessen.
  • Peter Suter ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er konzipiert und leitet Weiterbildung für Dozierende, Lehrpersonen, Schüler/innen oder Eltern. Sein Interesse gilt dabei der Frage, wie Medien lust- und sinnvoll für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse eingesetzt werden können.
  • Janka Flachsmann ist Oberstufenlehrerin im Schulhaus Albisriederplatz und ist Mitglied der Steuergruppe für interne Schul- und Unterrichtsentwicklung.
Session 12
alle Stufen
Neue Möglichkeiten im Deutsch- und Geschichtsunterricht dank ICT
Kennen Sie die neusten Computerprogramme, spezifisch für den Deutsch- und Geschichtsunterricht auf der Sekundarstufe II? Erstklassiges multimediales Material, nicht nur für den Frontalunterricht, sondern für individuelles, selbstgesteuertes Schülerlernen?
An dieser Session haben Sie Gelegenheit, diese kennen zu lernen. Spezielle Computerkenntnisse werden keine vorausgesetzt.
  • Jürg Widrig studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Zürich und Málaga. Mehrjährige Tätigkeit als PR-Verantwortlicher am Collegium Helveticum der ETH Zürich, als freier Journalist sowie als Präsident der Thurgauer Mittelschullehrerkonferenz. Seit 2000 Hauptlehrer für Geschichte, Deutsch und Informatik an der Kantonsschule Romanshorn. Leiter Weiterbildung bei ictgymnet und Weiterbildungsdelegierter WBZ für den Bereich «Informationstechnologien und Medien».
Session 13
Sek. 2
«Erlebniswoche Medien». Ein Projekt u.a. zum Wissenstransfer zwischen ICT-Lehrpersonen und Lehrpersonen an einer Kantonsschule
Die Medienwoche für Schüler/innen und Lehrpersonen an der KS Beromünster ist ein aussergewöhnliches Zeitgefäss mit vielerlei Nutzen. Die Zusammenarbeit zwischen Lernenden, ICT-Fachpersonen, Lehrpersonen aus unterschiedlichen Bereichen und einer lernenden Mediamatikerin führte zu einem nachhaltigen Erlebnis für alle Beteiligten. Besonderes Augenmerk galt jedoch dem Wissenstransfer von "ICT-Lehrperson" zu Lehrperson.
Diese Session zeigt auf, wie Wissensmanagement an einer Schule konkret umgesetzt werden kann. Die Medienwoche ist ein Bestandteil eines umfassenden Medienkonzeptes und ein Teil der Weiterbildung von Lehrpersonen im Bereich ICT und Medien im Sinne von «Lernen durch begleitetes Lehren».
  • Hanspeter Erni ist Dozent für Informatik/Medien/ICT an der PHZ Luzern, Lehrperson an der Kantonsschule Beromünster und im Kernteam von ICT-Gymnet. Die KS Beromünster hat 2008 den WBZ-Preis für das beste Medienkonzept erhalten.
Session 14
Sek. 2
Das MINT-Lernzentrum der ETH Zürich
Das Ziel des MINT-Lernzentrums an der ETH Zürich besteht in der nachhaltigen Optimierung von schulischen Lernangeboten in den MINT-Bereichen. "MINT" steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von kognitiv aktivierenden Unterrichtseinheiten und Materialien, die den Erwerb von anwendbarem und sinnstiftendem Wissen in den naturwissenschaftlichen Fächern unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zudem durch geeignete Trainings die Kompetenzen erwerben, ihr eigenes Lernen selbständig zu organisieren und ihre eigenen Lernfortschritte selbständig zu kontrollieren. Dazu werden neue und wissenschaftlich gestützte Methoden zur Förderung selbständigen Lernens (Selbsterklärungen, metakognitives Training, Anleitungen zum forschenden Lernen) in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbezogen. In diesem Vortrag werden diese Trainings sowie die zu ihrer Unterstützung entwickelte Lernsoftware vorgestellt.
  • Dr. Ralph Schumacher arbeitet am Institut für Verhaltenswissenschaften der ETH Zürich im Bereich der Lehr- und Lernforschung. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Entwicklung von kognitiv aktivierenden Lernformen zur effizienten und nachhaltigen Optimierung des naturwissenschaftlichen Unterrichts sowie zur Förderung der schulischen Lernfähigkeit. Gastprofessuren u.a. in Princeton und Philadelphia.
Session 15
Sek. 1/ Sek. 2
ICT-Evaluation: Ein Instrument zur Analyse und Optimierung der ICT-Situation an Schulen
Wie können an Ihrer Schule Ressourcen im ICT-Bereich besser eingesetzt werden? Wo sind im ICT-Bereich Ihrer Schule Stärken und Optimierungsmöglichkeiten zu finden? Wo sind zukünftige Investitionen sinnvoll? Wie können an Ihrer Schule ICT-Aktivitäten gefördert und ICT-Verantwortliche unterstützt werden? Diese Fragen sind legitim – schliesslich wird in Schulgemeinden oftmals viel Geld und Zeit in Computer und Medien investiert.
Das Referat gibt Informationen zur ICT-Evaluation der PHZH. Dabei wird auf die theoretische Fundierung sowie auf praktische Erfahrungen im Umgang mit diesem Instrument eingegangen.
  • Rolf Deubelbeiss ist Dozent an der PHZH und Produktverantwortlicher für die ICT-Evaluation. Nach der Ausbildung zum Sekundarlehrer phil. I. und zum Master of Arts in Educational Media an der Universität Duisburg-Essen folgten unter anderem Tätigkeiten als Oberstufenlehrer, als Schulleiter an der Sportschule Thurgau und als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Bereich Bildungsinformatik der PHSG.
Session 16
alle Stufen
14.45 Pause
15.00 Very Special Guest
Kunsthaus
15.10 Den Spatz in der Hand.... – Voraussetzungen und Beispiele für den Fortschritt der Medienpädagogik in schulischen Zusammenhängen
  • Dr. Ida Pöttinger, Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), München
Das lange Warten auf grundlegende Veränderungen in der Lehrerausbildung und in den Bildungsplänen hat zum Glück nicht dazu geführt, dass die Medienpädagogik aus den Schulen verschwunden wäre. Im Gegenteil: das Interesse der Presse, der meisten Eltern und der professionellen Pädagoginnen und Pädagogen ist mittlerweile gestiegen, so dass die Gunst der Stunde genutzt werden könnte, Medienpädagogik systematisch einzuführen.
  • Dr. Ida Pöttinger, geb. 1951, Dipl. paed., war Hörspielautorin, Redakteurin bei einer Fachzeitschrift und einem medienpädagogischen Portal und leitete Projekte zur Medienbildung im Rahmen der Medienoffensive Schule II des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport am Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Seit Dezember 2008 arbeitet sie im Bereich Projektentwicklung am JFF München.
Kunsthaus
15.55 Schluss der Tagung mit anschliessendem Aperitif Kunsthaus
Letzte Änderung: 20.08.2010