Abstracts 2011

8:30

Eintreffen

 

9:15

Begrüssung und Eröffnung der Tagung

  • Prof. Dr. Sabina Larcher-Klee, Prorektorin Weiterbildung und Forschung, PH Zürich

Kunsthaus

9:30

Das volle Programm? Medien und ICT in der Schule

  • Prof. Dr. Thomas Merz-Abt, Bereichsleiter /Fachbereichsleiter Medienbildung PH Zürich

Was genau macht Medienbildung aus? Wie kann dagegen Mediendidaktik verstanden werden und welchen Stellenwert nimmt die Informatik im Kontext Schule ein?
In drei kurzen Plädoyers stellen sich eine Expertin und zwei Experten der Herausforderung, blitzlichtartig ihr jeweiliges Fachgebiet zu umreissen, kennzeichnende Aspekte herauszustellen und so das oft unklare Feld von Medien und ICT in der Schule ansatzweise abzustecken.

  • Prof. Dr. Juraj Hromkovic, Lehrstuhl für Informationstechnologie und Ausbildung, ETH Zürich
  • Dr. Fortunat Schmid, Dozent Mediendidaktik, Universität Zürich
  • Prof. Friederike Tilemann, Dozentin Medienbildung, PH Zürich
 

10:45

Organisatorische Hinweise

 

10:50

Pause

 

11:20

Parallelveranstaltungen und Workshops

 
 

«Ohren auf, Mikro an!» Audioarbeit mit Kindern

  • Sabine Eder, Medienpädagogin, Blickwechsel e.V., Göttingen

Dass der Hörsinn wichtig und bedeutsam für unser tägliches Leben ist, wissen nicht nur große und kleine Hörspielmacher-/innen! Hörmedien fördern die Kreativität denn durch Musik, Geräusche und Sprache entstehen Bilder im Kopf. Wind und Wellen lassen uns ans Meer denken, Autohupen und Motorgeräusche versetzen uns flugs auf eine Straße und vernehmen wir Affengebrüll, so reisen wir gedanklich in den Urwald oder in den Zoo. Audiomedien sind aufgrund ihrer Reduzierung auf die akustische Ebene ein geeignetes Medium für jüngere Kinder, das zeigt sich auch an der Beliebtheit von Hörspielen und Radiogeschichten für kleine Leute!
Der Workshop möchte Lust auf's Hören und den Umgang mit Audiomedien machen! Mit Hilfe einfacher Methoden werden kurze Hörstücke und Geräuschegeschichten erstellt. Und da sich Fotos und Töne gut kombinieren lassen, werden Bildkarten oder Fotogeschichten eingesetzt, auf denen Geräuschquellen (Regen, Dampfer, Eule, tropfender Wasserhahn etc.) zu sehen sind. Passende Ton- und Textelemente (Sprache, Geräusche, Musik) können dann hinzugefügt werden.
Im Workshop lernen die Teilnehmer/innen einfach zu bedienende Aufnahme- und Schnitttechnik (Mikrofon, digitale Aufnahmeeinheiten) kennen. Weiterhin werden kleine Methodenbausteine vorgestellt, die direkt in der praktischen Arbeit mit Kindern umgesetzt werden können.

  • Sabine Eder ist Erziehungswissenschaftlerin und 1. Geschäftsführerin wie auch Gründungsmitglied des Blickwechsel e.V. – Verein für Medien- und Kulturpädagogik. Sie ist u.a. Sprecherin der GMK Fachgruppe „Medienbildung im Elementarbereich" und ehrenamtliche Prüferin bei der FSK – Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Christiane Orywal und Susanne Roboom hat sie im Jahr 2008 „PIXEL, ZOOM UND MIKROFON. Medienbildung in der Kita. Ein medienpraktisches Handbuch für Erzieher/innen" geschrieben.

Workshop A
KG/US

 

Fotoroman – Mit der eigenen Klasse ein Medienprojekt planen und durchführen

  • Silvie Spiess, Dozentin Medienbildung, PH Zürich
  • Stefanie Schild, Dozentin Medienbildung, PH Zürich

Von der Idee bis zum fertig ausgedruckten Fotoroman mit der eigenen Klasse! Ob Love-Story, Krimi, Mobbing oder Freundschaft ... Kinder und Jugendliche lieben die kreative Arbeit mit Text und Kame-ra und fast jedes Thema lässt sich als Fotoroman darstellen. Anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis erfahren Sie, was es alles braucht, um mit Ihrer Klasse einen Fotoroman zu produzieren.
Wir geben Ihnen Einblick in die Konzeption und Planung, machen auf Stolpersteine aufmerksam und zeigen Ihnen bewährte Strategien, damit Ihr Fotoroman-Projekt sicher gelingt. Neben der Förderung der Medienkompetenz werden auch Lehrplanbezüge zu anderen Unterrichtsbereichen aufgezeigt.
Im Workshop gestalten Sie gleich Ihren ersten eigenen Fotoroman und erhalten ausgewählte Dokumentationen und Tipps aus der Praxis, damit Sie Ihr Fotoroman-Projekt mit der Klasse erfolgreich planen können.

  • Silvie Spiess arbeitet als Medienpädagogin im Bereich Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und ist Co-Autorin des Lehrmittels «Medienkompass». Sie konzipiert und leitet Medienprojekte für Lehrpersonen und Lernende aller Stufen sowie für Eltern und Fachpersonen. Neben ihrer Tätigkeit für die PH Zürich arbeitet sie bei der Fachstelle «Bildung und ICT» der Bildungsdirektion Zürich als Moderatorin/Projektmitarbeiterin und ist als ausgebildete Primar- und Fachlehrerin Sek1 mit langjähriger Unterrichtserfahrung in einer Zürcher Schulgemeinde für die Medienbildung sowie für das pädagogische Mediencoaching der Lehrpersonen zuständig.
  • Stefanie Schild studierte Publizistikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Zürich und ist zertifizierte Erwachsenenbildnerin (SVEB). Sie arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Workshop B
PS/Sek I

 

Programmieren für Anfängerinnen und Anfänger

  • Prof. Dr. Juraj Hromkovic, Lehrstuhl für Informationstechnologie und Ausbildung, ETH Zürich

Programmieren im breiten Sinn des Wortes ist die Suche nach Lösungswegen und die Automatisierung des gefundenen Lösungsverfahrens mittels eines Rechners. Es ist eine hochgradig konstruktive Tätigkeit, die wir an unseren Schulen oft vermissen. Viele Fähigkeiten und Fertigkeiten können im Programmierunterricht gefördert werden: Die Prägung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Denkweise bei Problemmodellierung und Problemanalyse, die Entwicklung der Fähigkeit die Vorgehensweise eindeutig zu beschreiben und mit einer Maschine zu kommunizieren (Verfahren automatisieren), die Vermittlung des modularen Vorgehens beim Entwurf komplexer Systeme, das die Basis aller technischen Disziplinen darstellt und die erste Begegnung mit Konzepten des Testens und der Verifikation von Produkten des Ingeneerings.

Die standarten Programmiersprachen sind jedoch nicht geeignet, um Programmieren auf Primarschulebene zu unterrichten. Sie sind zu technisch, komplex und alle starten mit dem Begriff der Variable in Programmen, der im Alter unter 12 Jahren für die meisten schwer zugänglich ist. Hier zeigen wir eine fachdidaktische Vorgehensweise, mit der man ab 8 Jahren echt programmieren lernen kann und die vier oben erwähnten Beiträge zum Programmierunterricht gewährleisten kann.

  • Prof. Dr. Juraj Hromkovic ist Professor für Informatik an der ETH Zürich, Mitglied der Academia Europaea und der Slowakischen Akademischen Gesellschaft. Er betreibt Forschung in Algorithmik, Komplexitätstheorie, Kommunikation in Netzen und Automatentheorie und ist Leiter des Lehrstuhls für Informationstechnologie und Ausbildung an der ETH Zürich sowie Gründer des ABZ (Ausbildung- und Beratungszentrum für Informatikunterricht) der ETH, Er ist verantwortlich für die Ausbildung für Lehramt Informatik und Autor mehrerer Lehrbücher für Informatik und Mathematik für alle Stufen von der Primarschule bis zum Masterstudium an Universitäten.

Workshop C
PS/Sek I

 

Mobile gaming and learning - Spielkonzepte zwischen Medien- und Erlebnispädagogik zum erfahrungsorientierten Lernen

  • Daniel Seitz, Medienpädagoge, Mediale Pfade, Dresden

Schon immer hat die Natur Wege gefunden, die Menschheit wieder stärker an ihr teilhaben zu lassen und zu erfreuen. Heute sind dies mobile Spiele – deren berühmtester Vertreter, Geocaching, begeistert Millionen Spieler und schlägt die Brücke zwischen Mensch und Natur, Technik und der Faszination des Spielens.
Inzwischen sind noch zahlreiche weitere Vertreter des „mobile Gaming" auf dem Plan. Wir werden uns im Workshop einen Überblick verschaffen und eine kurze Praxiseinheit gibt Einblick in die Möglichkeiten interaktiver, gps-basierter Spielformen.
In einer abschließenden Reflexion werden wir uns ansehen, was ortsbasiertes Spielen mit Lernen zu tun hat und wie wir uns dies für die pädagogische/Bildungs-Arbeit zunutze machen.

  • Daniel Seitz Schwerpunkte sind mobiles Spielen und Lernen, Computerspiele und Video(experimental)kunst wie VJing. Sein Fokus liegt auf dem kreativen Umgang mit neuen Medien und Partizipationschancen im und durch das Web. Er hat Mediale Pfade gegründet, um für Bildungs- und soziale Einrichtungen mobiles Spielen und Lernen zu erschließen. Seit Juni 2010 leitet er das Projektbüro des Medienkulturzentrum Dresden und den deutschen Multimediapreis MB21.

Workshop D
PS/Sek I/Sek II

 

Close-up-rhythm-Clips: Videokunst aus Alltagsgeräuschen

  • Dr. Peter Holzwarth, Dozent Medienbildung, PH Zürich

Es ist viel einfacher als man denkt: Alle Alltagsgegenstände haben einen eigenen Klang. Mit der Kamera kann damit auf einfachste Art eine Videocollage gedreht werden. Die Teilnehmenden lernen gelungene Beispiele kennen, werden in die Handhabung der Videokamera eingeführt und erstellen Ihren eigenen Videoclip.

  • Peter Holzwarth ist Erziehungswissenschaftler und arbeitet als Dozent im Fachbereich Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Aktive Medienarbeit (Fotografie, Video, Audio), Filmbildung, Bildpädagogik, interkulturelle Medienarbeit und Interkulturelle Pädagogik.

Workshop E
PS/Sek I/Sek II

 

Mit Sozial- und Medienkompetenz langfristig Gewalt und Mobbing vorbeugen

  • Peter Suter, Dozent Medienbildung, PH Zürich
  • Regula Schümperli, Dozentin Kommunikation, PH Zürich

Nach einzelnen Cybermobbing-Fällen und punktuellen Sofortinterventionen hat sich eine Zürcher Schulgemeinde dazu entschlossen einen langfristigen und nachhaltigen Ansatz zu verfolgen. Daraus ist ein Weiterbildungsprojekt entstanden, das von der Idee ausgeht, durch Stärkung von Medien- und Sozialkompetenz ein positives Lernklima zu schaffen und damit die nachhaltige Prävention gegen Cybermobbing und -gewalt zu fördern.
An mehreren Veranstaltungen während eines Jahres erhalten die Lehrpersonen konkrete Ideen, Informationen und Tipps, welche sie in ihrem Unterricht verwenden können. Anhand von kleinen Medienprojekten werden soziale Situationen wie «Ich in der Klasse», «Teambildung», «Zusammenarbeit» thematisiert und Verhaltensweisen erprobt. Dabei werden die verschiedenen Stadien der Gruppenentwicklung im Verlaufe des Schuljahres berücksichtigt. Um eine möglichst grosse Wirkung zu erreichen, wird aufgezeigt, wie Schüler/innen ihre Eltern informieren können und welche Möglichkeiten diese haben, zu Hause ihren Beitrag an die (Medien-)Erziehung zu leisten.

Die Session gibt einen Überblick über Struktur und Inhalt des laufenden Projekts, berichtet von Erfahrungen und zeigt, was zukünftig geplant ist. Es besteht Raum für Fragen und Diskussion.

  • Regula Schümperli ist Dozentin und Beraterin im Zentrum für Beratung der PH Zürich mit langjähriger Unterrichtserfahrung in verschiedenen Schulstufen im In- und Ausland. Ihre Spezialgebiete sind Teamentwicklung, Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Peter Suter ist Dozent für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er konzipiert und leitet Weiterbildung für Dozierende, Lehrpersonen, Schüler/innen und Eltern. Sein Interesse gilt dabei der Frage, wie Medien lust- und sinnvoll für Lehr-, Lern- und Bildungsprozesse eingesetzt werden können.

Session 1
PS/Sek I/Sek II

 

Von Null zum Robotik-Weltmeistertitel in fünf Jahren

  • Benedikt Köppel, Leiter Robotikteam Helveticrobot, Bündner Kantonsschule Chur

Im Robotikteam „Helveticrobot" forschen Gymnasiasten der Bündner Kantonsschule Chur an interessanten Fragen im Zusammenhang mit Robotik.
Seit mehr als fünf Jahren wird das Robotikteam ehrenamtlich von ehemaligen Schülern geleitet und gecoacht. Die Gymnasiasten erlernen die Grundlagen von Mechanik, Elektronik und Informatik und setzen das Gelernte in der Praxis um. Die Schüler bereiten sich jährlich auf mehrere Wettbewerbe vor, unter anderem für die Robotik-Weltmeisterschaft. Der grösste Erfolg in der Geschichte des Robotikteams ist der Erwerb des Weltmeistertitels an der Weltmeisterschaft im Juli 2011 in Istanbul.
Die Session gibt Einblick in Konzept und Arbeit des Teams im schulischen Kontext.

  • Benedikt Köppel besuchte von 2001 bis 2006 das Gymnasium der Bündner Kantonsschule Chur. Zusammen mit zwei Mitschülern hat er 2005 das Robotikteam „Helveticrobot" gegründet. Nach seiner Matura studierte Benedikt Köppel Elektrotechnik und Informationstechnologie an der ETH Zürich und erlangte im Sommer 2010 den Bachelorabschluss. Seit 2005 leitet er das Robotikteam in seiner Frei-zeit.

Session 2
Sek I/Sek II

 

Neue Möglichkeiten im Unterricht dank ICT

  • Jürg Widrig, Deutsch- und Geschichtslehrer, Kantonsschule Romanshorn

Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich dank ICT im Unterricht? Tauchen Sie ein in die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten anhand konkreter Beispiele und entdecken Sie den Mehrwert in den Bereichen Interaktivität, Selbststeuerung, Austausch und Zusammenarbeit, Multimedialität und Individualisierung.

Jürg Widrig arbeitet als Deutsch- und Geschichtslehrer an der Kantonsschule Romanshorn und ist seit vielen Jahren im ICT-Bereich aktiv. Als ICT-Weiterbildungsdelegierter der WBZ ist er für das Kursprogramm im Bereich „Medien und ICT" verantwortlich, als Kursleiter EHB und WBZ führt er ICT-Weiterbildungen für Lehrpersonen und Schulen durch. Sein Schwerpunkt ist der sinnvolle, konkrete Einsatz von ICT im Unterricht.

Session 3
Sek I/Sek II

 

«Spielplatz Computer» – Games im Unterricht

  • Sonja Burgauer, Leiterin eLearning/stv. Prorektorin, PH Thurgau

Computerspiele gehören heute zur Jugendkultur. Vor allem Jungen spielen sehr häufig, aber auch Mädchen erliegen immer öfter der Faszination von Computerspielen. Doch was macht die Faszination von Computerspielen aus? Die Faszination kann man nicht erklären, sondern nur erfahren, daher können im praktischen Teil des Workshops auch Computerspiele ausprobiert werden.
Im Inputteil soll ein ganz kurzer Einblick in die Vielfalt von Computerspielen gegeben werden. Zudem wird die Referentin zeigen, wie man Computerspiele für den Unterricht nutzen kann und was man – auch als Lehrperson – von Computerspielen lernen kann. Den Abschluss des Inputteils bildet eine These, welche im praktischen Teil von den Workshopteilnehmenden überprüft werden soll.
Natürlich besteht auch während des praktischen Teils Gelegenheit zur Diskussion, da Computerspiele gerade bei Nicht-Spielenden viele Fragen aufwerfen, welche im 20-minütigen Input nicht umfassend geklärt werden können.

  • Sonja Burgauer ist seit 2003 Leiterin eLearning an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und seit 2006 Stellvertreterin der Prorektorin Forschung & Wissensmanagement. Seit 2004 beschäftigt sie sich wissenschaftlich mit Computerspielen und Gaming. Dabei ist aber ihr Ziel, immer auch praktisch zu erproben, worüber sie spricht. D.h. Sonja Burgauer spricht nicht nur über Games, sie spielt die Computerspiele auch selbst. «Spielplatz Computer» wird seit zwei Jahren in diversen Formaten angeboten, von Elternveranstaltungen bis hin zu SCHiLW Kursen. Sonja Burgauer ist auch als medienpädagogische Beraterin und Leiterin der Aufklärungskommission für den SESF (Swiss e-Sports Federation) tätig.

Workshop F
Sek I/Sek II

 

Präsentation der interaktiven DVD «Krieg in den Medien»

  • Dr. Olaf Selg, Publizist, Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien (AKJM), Berlin

Welche Rolle spielen die Medien im Krieg? Wie funktioniert die Manipulation von Informationen und von Bildern in den Medien? Was heißt es, wenn man von Krieg als „Medienereignis" spricht? Diesen und weiteren wichtigen Fragen geht die interaktive DVD nach. Krieg ist ein permanentes, in den Medien präsentes Thema und insbesondere die Bewegtbildmedien thematisieren kriegerische Auseinandersetzungen vermeintlich realistisch. Dabei haben sie eine große Verantwortung hinsichtlich der Frage, welche Inhalte bzw. Bilder sie in welcher Form präsentieren. Die DVD-ROM verknüpft die zwei Themenkomplexe „Medien" (mit Fernsehformaten, Film, Foto, Ton, Internet und Computerspiel) und „Krieg und Frieden" durch Herangehensweisen der Medienpädagogik, der Friedenspädagogik und der politischen Bildung.

  • Olaf Selg hat Literatur- und Medienwissenschaft sowie Kunstgeschichte studiert. Er ist freier Publizist und hat die „Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien" (www.akjm.de) mitbegründet, wo er in den Schwerpunkten Medienbildung (Erarbeitung interaktiver DVDs und Fortbildungen), Forschungsprojekten zu aktuellen Fernsehformaten sowie Jugendmedienschutz im Fernsehen und im Internet tätig ist.

Session 4
Sek I/Sek II

 

CAST im Unterricht als Dokumentations-, Produktions- und Reflexionsinstrument

  • André Frey, Erziehungswissenschaftler und Berufsfachschullehrer, Technische Berufsschule Zürich

Die Dokumentation und Reflexion des Lernprozesses stellt besonders in individualisierten Lernsettings einen wichtigen Faktor für das Lernen dar. Die CAST-Technik bietet dabei interessante Möglichkeiten, personalisierte Eigenaktivitäten durch spannendes Dokumentieren und späteres Reflektieren abzubilden und auch in kooperativen Settings nutzbar zu machen. Auch Lehrpersonen können zum CASTProduzenten werden, um individuelle Lernwege zu unterstützen und ihren Unterricht flexibler zu gestalten. In diesem Workshop werden an Beispielen konkrete Methoden der CAST-Technik (Audio-, Video- und Pencast) aufgezeigt, die für verschiedene Unterrichtsszenarien und die Begleitung von individuellen Lernwegen von Bedeutung sein können. Die einzelnen Techniken können vor Ort ausprobiert werden. Eigene Ideen zu Unterrichtsszenarien mit der CAST-Technik sollen dabei angeregt werden.

  • André Frey ist Erziehungswissenschaftler und Berufsfachschullehrer. Arbeitsschwerpunkte am Institut für Medien und Schule (IMS) in Goldau bilden Entwicklungsprojekte zur Informatikdidaktik und Forschungsaktivitäten zum Lehren und Lernen mit neuen Medien. An der Technischen Berufsschule Zürich (TBZ) gehören verschiedene Module zur Softwareentwicklung zu seinem Unterrichtsschwerpunkt.

Workshop G
Alle Stufen

12:30

Mittagessen

Kunsthaus

     

13:30

Das volle Programm – vertiefte Einblicke in die Fachgebiete

Moderierte Fragerunde mit der Expertin und den Experten der Vorträge zu den Fachgebieten Medienbildung, Mediendidaktik und Informatik.

Kunsthaus

14:00

Parallelveranstaltungen und Workshops

 
 

Bilderbücher werden lebendig!
Bilderbuchverfilmung mit 4-8Jährigen

  • Sabine Eder, Medienpädagogin, Blickwechsel e.V., Göttingen

Hinsehen, Betrachten, Nachdenken, Fragen stellen, Suchen, Verharren, Finden, Zeigen, Vorlesen, Nacherzählen... Bilderbücher ermöglichen vieles, wenn sie gut gemacht sind. Zudem, das darf wohl so behauptet werden: Kinder lieben Bilderbücher! Wird nun ein Lieblingsbilderbuch verfilmt, dann ist die Begeisterung der Kinder kaum mehr zu bremsen. Durch die Bilderbuchverfilmung setzen sich die Kinder kreativ und gestalterisch mit Text und Bild auseinander. Sie lernen dabei spielerisch die Grundlagen der filmischen Gestaltung kennen, da sie Bildausschnitte auswählen, Texte sprechen und Musik auswählen. Zudem machen sich Gedanken über die Unterschiede und Besonderheiten von Bilderbuch und Film.
Bereits jüngere Kinder haben viel Freude an diesem selbstbestimmten und kreativen Umgang mit Medien. Daher eignet sich die Bilderbuchverfilmung besonders gut für die Arbeit mit jüngeren Kindern. Die chronologische Lesart von Büchern ist Kindern vertraut. Zudem liegen Handlung, Spannungsbogen und auch die Reihenfolge der Bilder weitestgehend fest. Beim Abfilmen des Buches kann daher die Reihenfolge beibehalten werden und so besteht von Anfang an automatisch eine klare Struktur für die Aufnahmen.
Im Workshop erfahren Sie, wie sich eine Bilderbuchverfilmung auf einfache Weise umsetzen lässt. Dazu benötigen wir neben einem Bilderbuch, einer Videokamera (oder Fotoapparat mit Videofunktion) und einem Stativ noch eine kleine Portion Kreativität. Dann müssen nur noch Einstellungsgrößen, Schwenks, Perspektiven und Geräusche ausgewählt werden und durch den Einsatz der eigenen Stimme und digitaler Technik können wir den Bilderbuchfiguren Leben einhauchen.

Gerne das Lieblingsbilderbuch mitbringen.

  • Sabine Eder ist Erziehungswissenschaftlerin und 1. Geschäftsführerin wie auch Gründungsmitglied des Blickwechsel e.V. – Verein für Medien- und Kulturpädagogik. Sie ist u.a. Sprecherin der GMK Fachgruppe „Medienbildung im Elementarbereich" und ehrenamtliche Prüferin bei der FSK – Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Christiane Orywal und Susanne Roboom hat sie im Jahr 2008 „PIXEL, ZOOM UND MIKROFON. Medienbildung in der Kita. Ein medienpraktisches Handbuch für Erzieher/innen" geschrieben.

Workshop H
KG/US

 

Tonspuren – Vom Klingelton zur Klassenlagerreportage

  • Edi Schäfer, Dozent Medienbildung, PH Zürich

«Video Killed The Radio Star» oder eben doch nicht! Die vielfältigen Möglichkeiten wie Audio dokumentarisch, fiktional oder experimentell im gesamten Fächerspektrum der Volksschule eingesetzt werden kann stehen im Zentrum dieses Workshops: Von der einfachen Aufnahme bis zum persönlichen Klingelton, von der Klassenlagerreportage bis zum tönenden Elternbrief. Sie lernen die technischen Voraussetzungen bezüglich Hard- und Software kennen, erstellen eigene Audio-Files und setzen sich mit den wichtigsten didaktisch-methodischen Überlegungen zur Audio-Arbeit auseinander.
Wir arbeiten mit Audacity einem plattformunabhängigen Audio-Editor, mit welchem sich digitale Tondateien ohne grossen technischen Aufwand aufnehmen und bearbeiten lassen oder mit GarageBand (nur Mac-OS X), welche vor allem im musikalischen Bereich vielfältige Möglichkeiten bietet.

Workshop I
PS/Sek I

 

«Kamera, Kamera in der Hand, wer ist die Schönste im ganzen Land?» – Mädchen und Medien

  • Silvie Spiess, Dozentin Medienbildung, PH Zürich

Castingshows, Werbung und Magazine ... Ob auf dem Bildschirm, von Plakatwänden oder in den Printmedien, fast immer und überall lächeln uns scheinbar perfekte Frauen mit makelloser Figur und engelsgleichem Gesicht entgegen. Welche Wirkung haben solche Bilder auf Mädchen und junge Frauen? Wie verändert sich dadurch die Wahrnehmung des eigenen Körpers? Welchen Einfluss hat die Stilisierung des gängigen Schönheitsideals auf die Prägung des Selbstbilds und die Entwicklung der eigenen Identität?
Sie erhalten einen Einblick in die wichtigsten Medienformate, welche bei Mädchen und jungen Frauen beliebt sind, und wie dort mit gezieltem Merchandising und Werbung neue Konsumbedürfnisse geschaffen werden. Anhand von anschaulichen Beispielen werden stereotype Rollenbilder in den Medien und deren Auswirkung auf das Selbstbild der Mädchen aufgezeigt.
Kreative und innovative Medienprojekte unterstützen die Mädchen und jungen Frauen bei der Entdeckung der eigenen Identität und der Stärkung des Selbstbewusstseins. Dabei geht es um die Unterscheidung zwischen der medialen Scheinwelt und der Wirklichkeit sowie um das Finden der eigenen Schönheit und echten Werte, jenseits von Schönheits-OPs und Photoshop.

  • Silvie Spiess arbeitet als Medienpädagogin im Bereich Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich und ist Co-Autorin des Lehrmittels «Medienkompass». Sie konzipiert und leitet Medienprojekte für Lehrpersonen und Lernende aller Stufen sowie für Eltern und Fachpersonen. Neben ihrer Tätigkeit für die PH Zürich arbeitet sie bei der Fachstelle «Bildung und ICT» der Bildungsdirektion Zürich als Moderatorin/Projektmitarbeiterin und ist als ausgebildete Primar- und Fachlehrerin Sek1 mit langjähriger Unterrichtserfahrung in einer Zürcher Schulgemeinde für die Medienbildung sowie für das pädagogische Mediencoaching der Lehrpersonen zuständig.

Session 5
PS/Sek I

 

Fotos sehen und verstehen: Zu einem reflektierten Umgang mit Fotografien im Unterricht

  • Dr. Thomas Hermann, Dozent Medienbildung, PH Zürich
  • Dr. Norbert Grube, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, PH Zürich

Abbildungen grinsender Politiker, siegesfreudiger Sportlerinnen, schwangerer Promis und dünner Models; Naturlandschaften und Stadtansichten; Tiere, Technik und Theater: Fotografische Bilder sind in schulischen, beruflichen und freizeitlichen Kontexten allgegenwärtig. Sie leiten unser Verständnis von Welt, prägen unsere Identität und gestalten pädagogische, private, soziale und politische Kommunikation in hohem Masse. Paradoxerweise scheint gerade diese Omnipräsenz den Blick auf das Medium Fotografie selbst zu verstellen.
Dieser Workshop stellt webbasierte Angebote vor, die zu einer Reflexion über Fotografien und ihre Sinnschichten anregen. Die Auswahl reicht von umfangreichen, didaktisch unbearbeiteten Bilddatenbanken bis hin zu didaktisch strukturierten Angeboten, die verschiedene Zugänge zum Verstehen und Interpretieren von Bildern ermöglichen und damit den Weg zu einem kritisch reflektierten visual thinking zu weisen.

  • Thomas Hermann ist Co-Leiter der Forschungsgruppe BildMedienBildung an der PH Zürich. Sein Interesse gilt den verschiedenen Erscheinungsformen und Einsatzmöglichkeiten von Bildern in pädagogischen Kontexten. Neben einer Studie zur bildlichen Darstellung von Schule in der Presse arbeitet er mit Norbert Grube an der Entwicklung eines Web-basierten Angebots zur Förderung von Bildkompetenz. Mit Susan Gürber hat er die Bildermappe «Der zugewandte Blick: 36 Fotos von Werner Bischof» herausgegeben.
  • Norbert Grube ist Kernmitglied der Forschungsgruppe BildMedienBildung der PH Zürich. Seine Interessen gelten der Mentalitäts- und Politikgeschichte, der Historischen Bildungsforschung und der kulturwissenschaftlich geprägten Bildanalyse. Zusammen mit Thomas Hermann und Ursula Schwarb untersucht er die visuelle Präsentation von Schule in Deutschschweizer Tageszeitungen.

Workshop J
PS/Sek I/Sek II

 

VirtuaLAB – Simulation zu den Gefahren aus dem Internet

  • Peter Skrotzky, Mathematik- und Informatiklehrer, Kantonsschule Wettingen

Die Behandlung von Malware und anderen Bedrohungen stellt Lehrpersonen in der Praxis vor zwei konzeptionelle Probleme: Einerseits ist praktisches Arbeiten mit echter Malware an einer Schule oft nicht möglich, andererseits handelt es sich um ein sehr komplexes Themengebiet, das ein spezialisiertes Wissen erfordert. Im Internet selbst findet man viele Informationen zu Malware, doch diese sind in der Regel aufgrund ihrer Fokussierung auf die Technik für den Unterricht nicht brauchbar. Einführungen zur Malware im Unterricht auf der Sekundarstufe beschränken sich daher oft auf Frontalunterricht oder Schülervorträge mit Hinweisen auf die Wichtigkeit von Schutzmassnahmen und der Besprechung von Fachbegriffen.

Dabei ist es enorm wichtig, Jugendliche zur Reflexion über ihr Verhalten im Internet anzuregen. Daher ist 2010 ein Lehrmittel mit Laborumgebung entstanden (cf. www.virtualab.ch). In diesem Workshop werden die Teilnehmenden anhand typischer Angriffsszenarien mögliche Bedrohungen kennen lernen und praxisnah erleben, welche Auswirkungen Malware auf den Computer haben kann.

  • Peter Skrotzky ist Lehrer an der Kantonsschule Wettingen und unterrichtet dort neben Informatik auch Mathematik und ICT in Klassen des Gymnasiums und der Fachmittelschule (FMS). Er ist Vorstandsmitglied im SVIA.

Workshop K
PS/Sek I/Sek II

 

PaperDisk – Ein Dateisystem auf Papier

  • Dr. Vincent Tscherter, Bereichsleiter Pädagogische Informatik im Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Bildungsdirektion Zürich/ Kantonsschullehrer, Kantonsschule Solothurn

Ein Text, ein Bild, ein Musikstück oder ein Film ist auf dem Computer rasch gespeichert und ebenso schnell wieder gelöscht. Im Workshop erhalten Sie Einblick in die Vorgänge, die sich beim Lesen und Verändern von Daten auf einem Speichermedium abspielen und erfahren, warum es mit geeigneten Werkzeugen - meistens - problemlos möglich ist, gelöschte Dateien zu retten. Die Beispiele werden anhand eines einfachen Dateisystems auf Papierbasis illustriert. Das Hilfsmittel ist unterrichtserprobt und kann bestens ab der Sek I im Informatikunterricht mit Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden, um diesen auch mal einen Blick hinter die Kulissen der Informatik zu ermöglichen.

  • Vincent Tscherter leitet den Bereich Pädagogische Informatik im Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürichs, unterrichtet an der Kantonsschule Solothurn das Ergänzungsfach Informatik und engagiert sich im Schweizerischen Verein für Informatik in der Ausbildung (SVIA) im Vorstand für die Informatik als Unterrichtsfach.

Session 6
PS/Sek I/Sek II

 

Create your game - Gamedesign Workshops als (medien-) pädagogische Methode

  • Daniel Seitz, Medienpädagoge, Medienkulturzentrum, Dresden

Das Thema Computerspiele wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Sehr schnell werden bei dieser Diskussion Gefahren in den Vordergrund gerückt, ohne dabei Computerspiele als Teil der Lebenswelt Jugendlicher anzuerkennen und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen.
Mit dem Workshop wird ein Einblick in game-design als medienpädagogische Methode gegeben. Potentiale zum Lernen, die ganz natürlich in Games stecken, werden aufgezeigt. Anhand einer kostenlosen, einfach zu bedienenden Software werden eigene Spiel-Prototypen kreiert. Abschließend werden wir Chancen und Potentiale des kreativen Umgangs mit dem Jugendphänomen Games für die Bildungsarbeit diskutieren.

  • Daniel Seitz Schwerpunkte sind mobiles Spielen und Lernen, Computerspiele und Video(experimental)kunst wie VJing. Sein Fokus liegt auf dem kreativen Umgang mit neuen Medien und Partizipationschancen im und durch das Web. Er hat Mediale Pfade gegründet, um für Bildungs- und soziale Einrichtungen mobiles Spielen und Lernen zu erschließen. Seit Juni 2010 leitet er das Projektbüro des Medienkulturzentrum Dresden und den deutschen Multimediapreis MB21.

Workshop L
Sek I/Sek II

 

Medien & Sprache in perfekter Symbiose zum Englischlernen einsetzen!

  • Saskia Waibel, Dozentin Sprache&Medien, PH Zürich
  • John Clegg, CLIL-Spezialist und freischaffender Lehrmittelautor

Der Englischunterricht bietet viele Möglichkeiten, das Sprachenlernen mit der Mediennutzung zu verbinden. Im Workshop wird anhand der Topic Files des Oberstufenlehrmittels „Voices" gezeigt, wie Filme, Fotos, Podcasts, Handy, Computer und verschiedene Web 2.0-Tools eingesetzt werden können, damit eine für das Sprachenlernen optimale Verbindung zwischen verschiedenen Themen aus der Lebenswelt der Jugendlichen, der Mediennutzung und dem Fremdsprachenerwerb gelingt. Nach einer kurzen Einführung können Filme angesehen, Podcasts angehört, Weblinks ausprobiert etc. und somit die verschiedenen Arten des Medieneinsatzes im Lehrmittel eingehend kennengelernt werden.
Mehr zu Voices siehe http://www.voicesweb.ch/

  • Saskia Waibelhat langjährige Unterrichtserfahrung auf Primar-, Sekundar- und Gymnasialstufe in verschiedenen Fächern. Seit Abschluss des Englisch- und Deutschstudium an der Universität Zürich arbeitet sie als Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich in der Aus- und Weiterbildung der Abteilung Sprachen und im Bereich Medienbildung. Sie ist Autorin der Topic Files von Voices.
  • John Clegg lebt in London, er ist CLIL-Spezialist und freischaffender Lehrmittelautor, u.a. Autor der Topic Files von Voices. Er arbeitet in der Lehreraus- und -weiterbildung und ist zur Zeit als Sprachenberater des British Council in Katar und für die Bristol University in Afrika tätig.

Workshop M
Sek I/Sek II

 

Von der Musterlösung zum lokalen Medien- und ICT-Konzept

  • René Moser, Fachstellenleiter Fachstelle Bildung und ICT, Bildungsdirektion Zürich
  • Prof. Dr. Thomas Merz-Abt, Bereichsleiter/Fachbereichsleiter Medienbildung, PH Zürich

Der Bericht zum „Stand der Integration von Medien und ICT in der Zürcher Volksschule" vom Dezember 2010 enthält deutliche Aussagen. Anhand der Antworten der Schulen zu den sieben Fragekomplexen soll das Gesamtbild analysiert und mögliche Schlüsse diskutiert werden. Mit der zu entwickelnden Musterlösung für ein „Medien- und ICT-Konzept für die Zürcher Volksschule" werden Erkenntnisse aus dem Bericht umgesetzt. Sie haben in dieser Session die Möglichkeit, Ihre Praxiserfahrungen einzubringen und so auf die Ausgestaltung der Musterlösung Einfluss zu nehmen.

  • René Moser schloss das Studium an der Uni Zürich Sekundarlehrer phil II ab und studierte an der Uni Luzern «e-Learning und Wissensmanagement». Heute leitet er die Fachstelle Bildung und ICT des Kantons Zürich und ist Mitinhaber der Firma eduteam GmbH
  • Prof. Dr. Thomas Merz studierte Medienpädagogik, Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Theologie an den Universitäten Zürich und Freiburg. Er ist Professor und Bereichsleiter Medienbildung an der PH Zürich, zuvor war er tätig als Primarlehrer und Journalist.

Session 7
Alle Stufen

 

Creative Commons

  • Caspar Noetzli, Dozent Medienbildung, PH Zürich

Im Umgang mit fremden Bildern, Musik und weiteren Medien herrscht an Schulen oft die Auffas-sung, dass alles, was auf dem Internet zu finden ist, problemlos im eigenen Unterricht verwendet werden dürfe. Doch wie sieht die Sache bei der Gestaltung von öffentlichen Schulwebseiten, bei Filmprojekten mit Schülern (YouTube), bei öffentlichen Schulaufführungen, beim Austausch von Arbeitsblättern mit Kolleginnen und Kollegen etc . aus?
In dieser Session lernen Sie die Idee von Creative Commons kennen und erfahren, wo und wie Sie legal Bilder, Musik und weitere Medien für schulische Produkte und Produktionen finden können. Im weiteren erhalten Sie Informationen dazu, wie Sie Ihre eigenen Werke und Werke von Schülerinnen und Schülern ganz einfach unter einer Creative -Commons-Lizenz veröffentlichen und schützen können. Eine Diskussion zum Potenzial von Creative Commons für den Schulalltag rundet die Veranstaltung ab.

  • Caspar Noetzli ist Sekundarlehrer und M.A. in Educational Media. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Digital Learning an der PH Zürich.

Session 8
Alle Stufen

15:10

Pause

 

15:30

Special Guests: Beckle Men

Mit virtuosem Spiel auf Klarinette und Saxophon, ausgefeilter Wortakrobatik und originellem Witz bieten Beckle Men (Oliver Beck und Clemens Tomasko) ein musikalisches Comedy-Programm, das sich sehen und hören lassen kann.

Kunsthaus

16:00

Abschluss der Tagung und anschliessender Apéritif

Kunsthaus

Letzte Änderung: 25.08.2011